Sonntag 10. September 2017

Tag des offenen Denkmals 2017

Im Hardenberger Hof stellte von 1832 - 1890 die Pianoforte Fabrik Ritmüller ihre Instrumente her

Nach der Schließung der Fabrik stand der Hardenberger Hof eine Zeit lang leer

Ab 1897 beherbergte der Hardenberger Hof das Städtische Museum Göttingen

    

Vom Adelshof zum Städtischen Museum.
Herzogliche Macht und städtische Ohnmacht in Göttingen

Führung mit Dr. Gaby Kuper

Die meisten Einwohner Göttingens kennen die Burgstraße und den Ritterplan. Die wenigsten allerdings wissen, dass diese Straßennamen tatsächlich auf eine Burg hinweisen. Eine Burg, mitten in Göttingen? In der Tat - zu Beginn der Entwicklung Göttingens zur Stadt gab es hier eine Burg. Sie gehörte dem braunschweig-lüneburgischen Herzog. Zu seinem Hoheitsgebiet gehörte Göttingen.

Aber bereits 1387 zerstörten die Göttinger Bürger die Burg und machten damit den Herzog zum Fremden in der eigenen Stadt. Doch – zur Burg gehörten drei adlige Freihöfe mit ihren Bewohnern, die ihre Sonderrechte lange gegenüber dem Göttinger Rat wahren konnten. Erst allmählich gelang die Eingliederung in das Göttinger Stadtrecht. Einer dieser adligen Freihöfe war der "Hardenberger Hof", der heute ein Teil des Städtischen Museums ist. Wo genau lag die herzogliche Burg eigentlich? Der Rundgang durchs Museum und auf dem Burggelände gibt Antworten auf diese Fragen.

Treffpunkt: Städtisches Museum, Veranstaltungsraum, 11.30 Uhr

Eintritt frei